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Aktuell im Stadtteil

 

Neue Hoffnung für St. Michael

Pfarrei steht in Verhandlungen mit der Rumänisch-Orthodoxen Kirche über die weiter Nutzung des Gotteshauses.

 

 

 
Kontrabassist Klaus Heimbucher begrüßte die Besucher.

 

Dahlhausen. Nach dem Symphoniker-Konzert hatte Pro Dahlhausen die Konzertbesucher zum Gedankenaustausch mit einem kleinen Imbiss in den Gemeindesaal neben der Kirche eingeladen. Die Organisatoren des Konzerts wollten mit der Spende, die am Ausgang der Kirche erbeten wurde, die Kulturarbeit des Vereins im Ortsteil unterstützen. Es kam zu einem regen Dialog der Teilnehmer mit den Musikern. Diese lobten noch einmal die besondere Atmosphäre in der Kirche für ihre Vorortkonzerte. Sie sollen auf jeden Fall weiter gepflegt werden, auch in St. Michael. Die Nutzung der Kirche scheint um so wahrscheinlicher, als konkrete Verhandlungen der Pfarrei St. Franziskus mit der Rumänisch-Orthodoxen Kirche über die Nutzung der Kirche geführt werden. Dadurch wäre der Bestand der Kirche auf lange Zeit gesichert und sie könnte auch weiter für kulturelle Zwecke zur Verfügung stehen, da sie von der orthodoxen Gemeinde nicht an allen Tagen gebraucht würde. Für die ehemalige St. Michael-Gemeinde wäre das eine willkommene Lösung. Sogar Orgelkonzerte im größeren Rahmen böten sich an. Und für die Symphoniker wäre es ein echtes Vorort-Standbein.

Der Vorsitzende von Pro Dahlhausen, Joachim Berndt, nahm Gelegenheit, die Bedeutung der Vorortkonzerte in Dahlhausen herauszustellen und sich auch für die finanzielle Unterstützung seines Vereins zu bedanken. Sein Appell: „Das Konzerthaus muss kommen, um auch die Zukunft der Symphoniker zu sichern.“

Der Dank aller ging auch noch einmal an die früheren Küster der Gemeinde Ulrich Labusch und Florian Wiezorek, sowie an Birgit Friedrich. Ohne deren tatkräftiges Engagement mit dem Kontrabassisten Klaus Heimbucher, selbst ein Dahlhauser, wäre das Konzert nicht möglich gewesen. Und die Dahlhauser freuen sich, dass Ulrich Labusch immer noch einen Schlüssel für die Kirche hat, mit dem er sie auch diesmal für das Konzert öffnen konnte. Ulrich Labusch hatte es sich nicht nehmen lassen. nach dem Schlussapplaus alle Lichter in der Kirche anzuzünden und das Innere des Gotteshauses in seiner ganzen Pracht zu präsentieren.

Text & Fotos: Gisbert Frömgen/WAZ
Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.

 

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